Sansibar – entdecke den Rhythmus eines Strandurlaubs mit mir

„Gewürzinsel. Insel paradiesischer Strände. Geheimnisvolles Sansibar mit beeindruckender Hauptstadt.“ Im Vorfeld der Planung meines Sansibar-Aufenthaltes begegneten mir ganz viele Superlative und meine Erwartungshaltung war riesengroß. Ob sich diese erfüllt haben? Irgendwie ja und irgendwie nein. Den perfekten Strand habe ich immer noch nicht gefunden, aber ich war mal frei von meiner Internetsucht und hatte einfach gute und vor allem schöne Urlaubsmomente … Wo ich genau war und die ersten Sansibar-Tipps erwarten dich jetzt hier.

Die Insel

Sansibar ist die Hauptinsel und hat noch einige Nebeninseln, ich war nur auf der Hauptinsel. Die Hauptinsel ist etwas über 2.600 Quadratkilometer groß und entspricht damit etwa dem Tarangire Nationalpark oder Luxemburg. Strandbesucher zieht es häufig vor allem in den Norden. Dort stehen die großen Hotelanlagen und dort sind die schönsten Strände, die nicht von Ebbe oder Flut beeinflusst werden. Einige Touristen – so auch mich – zieht es an die Ostseite der Insel. Dort finden sich deutlich weniger Ressorts und mehr individuelle Unterkünfte. Es ist preisgünstiger und authentischer. Dafür prägen die Gezeiten den Baderhythmus. Während der Ebbe ist schwimmen nicht möglich oder nur wenn man mehr als einen Kilometer raus Richtung Meer läuft. Was in Jambiani – meinem Zuhause für elf Tage – auf Grund der Seeigel nur mit Badeschuhen möglich ist. Mehr zu Jambiani folgt in einem eigenen Bericht über die Village Tour bei der ich den örtlichen Arzt, den Kindergarten / Grundschule sowie ein urtypisches Haus besucht habe und mehr über das Seegras gelernt habe.

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Das Wetter

Ich würde gerne behaupten, dass sich Sansibar von seiner schönsten Seite gezeigt hat, doch ganz so war es nicht. Ich blieb elf Nächte auf der Insel im Indischen Ozean, die zu Tansania gehört. Und in dieser Zeit zeigte sich Sansibar vor allem sehr nass. Dies lag nicht unbedingt am Meer drum herum, sondern an einem Regengebiet in Madagaskar, das einen Ausläufer nach Sansibar hatte. Dabei fiel wohl mehr Regen als zur Regenzeit üblich. Denn während in der Regenzeit mal immer wieder ein Schauer kommt, hatte ich komplett verregnete Tage. Und das obwohl ich einen Monat vor der eigentlichen Regenzeit da war … Ich geb einfach dem Klimawandel die Schuld. Sofern es überhaupt eine zu vergeben gibt, denn schön war es trotzdem.

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Zuhause für elf Tage: Dudes Guesthouse

Ich komme in Jambiani erst am späten Abend an. Kurz nach zehn erreicht ich ein bisschen durcheinander von all den Eindrücken der Safari Dudes Guesthouse. Dude, der Vermieter, selbst ist an diesem Abend nicht da. Aber Helle seine Partnerin. Sie hat eine herzliche Begrüßung für mich und meine drei Reisepartner und wir fühlen uns so gleich richtig willkommen. Zuerst geht es an die Zimmerverteilung. Dude hat drei Zimmer zu vermieten. Zwei mit integriertem Bad. Eines, dessen Bad über den Gang erreichbar ist. Wir sind zu viert und haben alle drei Zimmer gemietet. So können wir nämlich die Gemeinschaftsräume alleine bzw. mit Dude und Helle nutzen. Es gibt eine Küche mit einem Kühlschrank, der regelmäßig mit Getränken wie Wasser, Soft Getränken und Bier gefüllt wird. Die Getränke kann man sich zu sehr günstigen Festpreisen nehmen und am Ende vor der Abreise bezahlen. Außerdem gibt es eine Wohnzimmerecke, die nur von den Gästen genutzt wird. Ebenso wie die überdachte Terrasse im Erdgeschoss und der Garten. Im ersten Stock wohnen Dude und seine Partnerin sowie zu unserer Zeit Besuch, den die beiden haben.

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Das große Highlight ist die großzügige Terrasse und der liebevolle Garten. Die Terrasse ist während all der Regenstunden der schönste Ort. Hier ist es immer warm und trocken. Wir können von hier die Vögel, die im Haus wohnen beobachten, ebenso wie die Katzen, die eigentlich eher bei Dude sind, aber schnell merken, dass sich für elf Tage Katzenliebhaber einquartiert haben. Von der Terrasse sieht man die Palmen unter den Regentropfen biegen. Und durch eine schmale Stelle können wir sogar auf das Meer sehen. Was mich in der ersten Nacht verwundert und womit ich nicht gerechnet hätte, ist wie laut es in Sansibar ist. Während ich mich in das dünne Laken kuschle, das bei der Hitze schon fast zu viel ist, dringt nicht nur eine nächtliche Brise durch die geöffneten Holzfenster, sondern heftig lautes rascheln der Palmenblätter. Am morgen kräht der Hahn und mit dem ersten Sonnenlicht nimmt das Stimmengewirr draußen zu.

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Der Tagesrhythmus

Eine Reise bei der ich früher aufstehe als Daheim, wenn ich zur Arbeit gehe – verrückt. Klingelt Zuhause der Wecker spätestens um halb acht, gehen meine Augen auf Sansibar tagtäglich zwischen halb sieben und sieben auf. Gegen halb sieben ist Sonnenaufgang und ab acht Uhr gibt es Frühstück. Oft wecken mich die Geräusche des Fegers, wenn Dude die Terrasse vom Sand befreit. Oder aber das Licht, das durch die geöffneten Holzfenster fällt. Ich ziehe irgendein Kleid an und setze mich auf die Terrasse und genieße den erwachenden Morgen. Ich quatsche oder lese in einem Buch oder spiele eines der vorhandenen oder mitgebrachten Spiele mit einer meiner Reisebegleitungen. Das relaxen wird um acht Uhr von einem einstündigen Frühstück mit ganz vielen Früchten, Eiern (meist Rühreier), Brot und Käse und Marmelade und Honig sowie häufig French Toast und einem täglich wechselnden Smoothie unterbrochen. Dieses Frühstück ist unglaublich und ein Highlight auf das ich mich jeden Tag aufs Neue freute. Der weitere Tagesablauf wird von Ausflügen oder von weiteren relaxenden Momenten auf der Terrasse und im Garten bestimmt.

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Essensbestellung auf Jambiani-Art

In Jambiani steuern wir regelmäßig folgende Ziele an: Das Coral Rock Hotel und Restaurant. Hier kommen wir her, um einen Eiskaffee zu trinken und WIFI zu genießen. Ins Internet gehen wir maximal alle drei Tage. Es ist total schön, auch mal ohne auszukommen und ich kann das jedem, der beruflich auch mal darauf verzichten kann, einmal jährlich sehr ans Herz legen. Außerdem gibt es drei Restaurants bei denen wir regelmäßig speisen, das jeweilige Tagesrestaurant suchen wir stets zwei mal am Tag auf: Das erste Mal, um unser Essen mindestens drei bis vier Stunden vor dem Verzehr vorzubestellen und das zweite Mal, um Essen zu gehen. Wer in Sansibar in ein Restaurant geht, ohne Essen vorzubestellen, der kann sich auf eine gewisse Wartezeit einstellen. Diesen Anfängerfehler haben wir nur zum Lunch an unserem ersten Tag gemacht, danach nicht wieder: Wir sind in der Nähe des Strandlokals One Stone einige Schritte von unserer Unterkunft entfernt, als wir Lust auf einen Snack und eine Cola bekommen. Weil das Lokal gemütlich aussieht, mit seinen Holzstühlen und dem Sandboden, setzen wir uns und bestellen warme Sandwichs und Cola. Daraufhin warten wir über eineinhalb Stunden bis unser Essen kommt. Ein Wirt oder Kellner ist längere Zeit gar nicht mehr zu sehen und wir sind so ein bisschen verwundert, was wir da losgetreten haben. Zurück in unserer Unterkunft bekommen wir die Erklärung von unseren Gastgebern: Das One Stone hat nicht mal eine eigene Küche. Wird dort bestellt, geht der Wirt erst mal los und kauft im Dorf die Zutaten ein, dann geht er in die heimische Küche und beginnt zu kochen. Hin und wieder kann passieren, dass er eine Zutat vergessen hat. Dann wird auch diese noch eingekauft und dann weitergekocht. Ist die ganze Prozedur beendet wird das Essen gepackt und ins Lokal gebracht. Herrlich! Fortan mit den Vorbestellungen klappte die Essenbestellung dann immer reibungslos, sofern wir einen Puffer von mindestens drei, besser vier Stunden einplanten.

Essen in Jambiani Sansibar

Der Dorfkern

Was sich uns in Jambiani als Dorfkern darstellt ist sehr übersichtlich. Es gibt einige Straßenstände, einen „Supermarkt“ und einige kleinere Einzelhändler. Wenn wir Nudeln oder French Toast machen, heißt es erst mal die Läden nach den Zutaten abklappern. Zum Beispiel Eier gibt es gerade nachmittags kaum noch. Oder auch frische Tomaten sind nicht immer verfügbar. Am Ende finden wir meist was wir benötigen, vor allem wenn wir flexibel und kreativ mit unserem Kochplan umgehen, und der Einkauf ist immer ein sehr unterhaltsames Erlebnis. Allen voran das Handeln, bei dem wir stets das Gefühl haben, doch zu viel bezahlt zu haben. Da Sansibar an sich aber recht günstig war, war das schon OK so.

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Der Strand

Die Spaziergänge am Meer gehören zu den schönsten Dingen in Jambiani. Ob den Frauen bei der Seegras Ernte zuzusehen oder den Kindern beim Spielen und Toben. Dabei sieht das Meer eigentlich immer anders aus, je nach Regenfall, Wasserstand und Lichtstimmung gibt es ganz unterschiedliche Eindrücke. Und so vergehen elf Tage in Jambiani erstaunlich schnell, obwohl der Ort an sich, nicht so viele Highlights zu bieten hat.

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

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Sonnenuntergang Jambiania, Sansibar, Tansania, Afrika

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Mein Sansibar Reisebericht – Jambooo, du kleines Paradies!
Mein erster Eindruck von Sansibar: Paradies!
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Von meinen Ausflügen erzähle ich dir an anderer Stelle. Doch nun würde mich interessieren: Steht Sansibar auf deiner Bucket Liste?

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11 Kommentare

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  • Ganz schnell durchgeskrollt! Ich kann mir Geschichten und Fotos über und von Zanzibar immer nicht ansehen, da kriege ich so krass Fernweh wie selten. Ich war auch eine Woche an der Ostküste, 1999, und sehne mich heute noch dahin. Lustigerweise gibt es den Typen immer noch, der dort ein kleines feines Guesthouse mit Bungalows betreibt. Ojee, ich hör auf, sonst bin ich nah dran, einen Flug zu buchen…
    LG /inka

    • Hach, die Herzensreiseziele sind fies, weil man soo Lust bekommt da einfach hin zu fahren und es noch mal zu erleben, aber gleichzeitig ja die endlose Bucket Liste im Nacken hat. So geht’s mir immer mit Formentera. Da könnte ich ständig hin.

      Alles Liebe,
      Tanja

  • Hallo Tanja,

    ein sehr interessanter Bericht – vor allem weil er Sansibar mal von einer ganz anderen Seite zeigt als nur Strand&Sonne pur.

    Ich habe zwar damals an einem dieser wirklich wunderschönen Strände „gewohnt“ (Westküste – sogar noch besser als die Strände im Norden bei Ras Nungwi) – fand aber Stone Town selber eigentlich noch reizvoller – der abendliche Markt, der morbide Charme. Hattest Du Gelegenheit, Dir die Stadt anzuschauen?

    Viele Grüße

    Daniela

    • Hallo Daniela,

      wunderschöne Strände klingen auch traumhaft, wäre das Wetter bei uns besser gewesen, hätten wir so einen sicher auch mal besucht. Stone Town war Klasse, dazu will ich unbedingt auch mal einen Beitrag schreiben. Wie lange ist bei dir die Reise her?

      Danke für das liebe Kompliment :-)

      Viele Grüße
      Tanja

  • Hallo Tanja,

    ich bin damals – 8 Jahre ists her – auch im März in die Regenzeit gekommen. Wir hatten aber das Glück, dass nach sehr starkem Regen dann auch gleich wieder die Sonne geschienen hat. Auf Deinen Artikel von Stone Town bin ich gespannt.

    Viele Grüße

    Daniela

  • Hallo!

    Ich habe gerade mit großer Begeisterung deinen Beitrag gelesen und freue mich nun umso mehr, Anfang Oktober nach Sansibar aufzubrechen.
    Hast du Tipps bzgl. Ausflügen oder was ich auf jeden Fall machen sollte?

    LG
    Sandra

    • Hallo Sandra,

      entschuldige die verspätete Antwort. Wir hatten ein bisschen Pech mit dem Wetter, weshalb wir nicht alles machten. Aber ich kann dir auf jeden Fall eine Gewürztour, einen Ausflug nach Stonetown (oder gleich dort schlafen) sowie eine Village Tour empfehlen. Bei uns umfasste die Village Tour ein bisschen Geschichte, aber auch zum Beispiel den Besuch eines Medizinmannes oder eines Kindergartens. Das war sehr lehrreich.

      Viele liebe Grüße
      Tanja

  • Hallo Tanja, ich bin heute beim Stöbern auf deinen Blog gestoßen. In zwei Wochen wollen wir nach Sansibar fliegen und habe, wenn ich andere Seiten lese, ein mulmiges Gefühl bekommen. Es wird viel gewarnt und geschrieben von Gewaltbereitschaft und Kriminalität. Was hältst du davon? Im Oktober waren wir in Marokko da wurde auch sehr viel solches Zeug geschrieben, im Nachhinein bin ich von dieser Reise, dem Land und den Menschen absolut begeistert.
    Ich würde mich sehr über eine Antwort von dir freuen.
    Liebe Grüße Kathrin

    • Hallo Kathrin,

      ich war absolut begeistert und fühlte mich nicht unwohl oder unsicher.

      Wir waren aber auch immer vorsichtig. Wir trugen keine Wertsachen und ganz lässige Kleider. Wir waren etwa in Stonetown nur im Zentrum und nicht in Randgebieten unterwegs, wenn uns eine Gasse zu eng und zu verwinkelt vorkam, sind wir lieber einen Umweg gegangen und wir waren Nachts nur in Jambiani sowie direkt am Food Market unterwegs.

      Ich glaube, wenn man vorsichtig ist, dann passiert nichts. Aber ich bin auch ein vertrauenswürdiges Reiseseelchen.

      Ich erinner mich immer an einen Spaziergang in Barcelona. Ich war alleine unterwegs, weil mein Kopf Ruhe brauchte und hatte nur 5 Euro und den Schlüssel der Unterkunft dabei. Während ich so um die Sagrada de Famillia lief, war ich wahnsinnig glücklich. Bis ich hautnah erlebte wie einer Frau nur 50 Meter von mir entfernt die Handtasche entrissen wurde. Es war alles so heil und schön und dann so ein grässlicher Moment. Ich höre die Frau heute noch schreien und heulen.

      Seid einfach vorsichtig, am Ende bin ich auch die Verfechterin, die der Meinung ist, dass die Autobahnfahrt gefährlicher ist, auch, wenn man das Gefühl hat, das heute kaum sagen zu dürfen.

      Habt eine tolle Reise!

      Viele Grüße
      Tanja

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