Auf nach Island: Meine Top 5 Reykjavik Tipps

(Werbung) Du hast nur einen Tag eine Stadt zu erkunden, was unternimmst du? Vor allem, wenn die Zeit begrenzt ist, lohnt sich eine gründliche Recherche zur Vorbereitung deiner Reise. Schließlich willst du doch mitreden können, wenn das Thema auf die Hot Spots der Stadt kommt, die du gerade besucht hast, oder? Heute machen wir uns auf nach Reykjavik – und zwar im Sommer! Die isländische Schönheit zeigt im Sommer, wie glücklich 15 Grad-Durchschnittstemperatur machen können, wenn nur die Sonne scheint. Ich selbst hatte bei meinem Besuch 18 Grad und glaub mir, an keinem anderen Ort kam mir das je wärmer vor, als in dieser kleinen und doch so berühmten Stadt.

Kennst du die Reisebloggerin Mia von Uberding?

Sie ist gerade für das Magazin Featured unterwegs, ganz nach dem Motto „Ich zeig dir die Welt“. Die Reise führt sie seit Juni durch europäische Metropolen und am 3. September 2015 findet die Reise ihren Abschluss in Reykjavik. Die Stadt erkundet Mia gemeinsam mit Felix von Pedal the World. Hoffentlich haben die Beiden wie ich Glück und erleben noch angenehme Sommertemperaturen, denn dann ist Reykjavik besonders schön.

Was die Beiden auf keinen Fall verpassen sollten, dass habe ich hier in meinen 5 besten Reykjavik Tipps zusammengestellt. Und falls es dich in die Hauptstadt Islands verschlägt, dann solltest du den ein oder anderen Tipp auf jeden Fall auf deine Must See-Liste setzen.

Meine Reykjavik Tipps: 1. Werde dir der Größe bewusst

Island Reykjavik Tipps Mia IZDDW

Schnapp dir ein Taxi und lass dich einmal quer durch die Stadt fahren. Warum? Weil du es kannst und weil du so begreifst, wie klein diese Stadt ist. Reykjavik ist nicht nur die nördlichste Hauptstadt Europas, sie ist im Verhältnis zu den großen Geschwistern wie London, Berlin oder Paris winzig. Gerade einmal etwas über 120.000 Einwohner leben hier. Und auch die Stadtgeschichte ist noch sehr, sehr jung. Erst 1786 wurde Reykjavik als Stadt eingetragen. Damit ist die Stadt jünger als meine Heimat Karlsruhe, die 2015 ihr 300-jähriges feiert. Verrückt, oder? Doch vor allem die Größe macht wohl den Charme der Stadt aus. Deshalb solltest du dich davon auch selbst überzeugen.

Hast du die Größe genug erkundet, dann steig entweder in der Laugavegur und Skolavörðurstígur aus. Beide Straßen sind ideal zum Entdecken der Innenstadt. Hier findest du viel vom Einkaufs- und Restaurantangebot von Reykjavik und du wirst überrascht sein wie viele Geschäfte und Lokale auf die paar Einwohner kommen und vor allem welche Vielfalt und Individualität hier geboten ist.

Variante: Du könntest natürlich auch einen Mietwagen nehmen. Doch die sind in Island ganz schön teuer und auch das Parken in Reykjavik selbst ist kein billiges Vergnügen.

Meine Reykjavik Tipps: 2. Such dir eine Aussichtsplattform

Von oben sieht eine Stadt immer anders und oftmals schöner aus. In Reykjavik gibt es verschiedene Möglichkeiten die Stadt von oben zu erkunden. Doch von wo in Reykjavik hast du den besten Blick auf die Stadt?

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Einen tollen Panoramablick gibt es von einem eher ungewöhnlichen Gebäude – dem Perlan. Der Wasserspeicher der Stadt speichert nämlich in seinen Tanks nicht nur warmes Wasser aus dem Erdreich zur Versorgung von Reykjavik, sondern enthält ein Café, einen künstlichen Geysir, ein Museum sowie die bereits erwähnte Aussichtsplattform, die auch noch kostenlos ist und in 360 Grad um das Gebäude führt. Fernweh ist hier übrigens garantiert, da der Wasserspeicher sehr nahe am Flughafen liegt.

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Die Kirche Hallgrimskirkja siehst du von allen möglichen Orten in Reykjavik und was ist der Vorteil eines Gebäudes, das du fast überall siehst? Richtig, du kannst von dort auch super überall hinschauen. Die Kirche die optisch der isländischen Vulkanlandschaft angeglichen ist und mit über 70 Metern das höchste Gebäude der Stadt ist hat zudem den Vorteil, dass sie auf einem Hügel steht und so noch größer erscheint. Ihren Turm kann man mit dem Aufzug erobern und so einen wundervollen Blick auf die Stadt werfen. Die Fahrt kostet 700 ISK. Dafür bist du der City hier deutlich näher als von der Aussichtsplattform des Perlan aus.

Meine Reykjavik Tipps: 3. Fahr an den Strand

In einer Stadt, die im Sommer eine Durchschnittstemperatur von 15 Grad hat, an den Strand fahren? Ich gebe zu, dass das erst mal nach einer komischen Idee klingt. In meinen Augen ist es aber durchaus unterhaltsam. Doch erwarte nicht zu viel. Du wirst weder den schönsten Strand der Welt sehen, noch stundenlang in warmem Wasser planschen.

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Dennoch hat der Strand Nautholsvik nahe Perlan eine gewisse Bekanntheit erlangt. Denn während Island sonst eher mit rauer Küste glänzt, hat die Stadt hier alles getan, den Einwohnern ein typisches Strandbadevergnügen zu schenken. Der helle Sand wurde extra aufgeschüttet und hier fließt in einer kleinen Lagune warmes Wasser in den Nordatlantik , so dass das Wasser im Sommer durchaus mal 16 Grad haben kann. Das ist – denke ich an die heimischen See – immer noch wenig, aber für den Nordatlantik doch ganz gut.

Wenn du Glück hast, sind zudem die Hot Pools mit Wasser befüllt. Sie sind etwas separiert, deutlich wärmer und bieten einen schönen Meerblick. Für Isländer ist das Strandbad das perfekte Freizeitvergnügen: da es hier auch Grills, Umkleiden und verschiedene Ruheflächen gibt.

Übrigens kostet das Strandbad keinen Eintritt.

Meine Reykjavik Tipps: 4. Marschiere um den See

Island als Insel hat ganz viel Meer zu bieten. Doch neben dem Meer spielen auch Wasserfälle und Seen eine gewisse Rolle bei der Inselerkundung. Zu den bekanntesten Seen Islands gehört der Tjörnin.

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Er ist ein wichtiger Brutplatz für Wasservögel und drum herum finden sich einige für Reykjavik wichtige Gebäude wie das Rathaus oder die Nationalgalerie oder die Universität sowie zwei Kirchen.

Wenn du Glück hast, entdeckst du eine Bank zum Ausruhen oder Enten, die du füttern kannst. Deine Wahl sollte auf diesen Ort fallen, wenn du Lust auf eine idyllische Pause vom trubeligen Reykjavik hast.

Meine Reykjavik Tipps: 5. Gönne dir eine Gesichtsmaske

In 40 Kilometer Entfernung von Reykjavik liegt der schönste Spot für eine Gesichtsmaske, den ich kenne: die blaue Lagune. Angeblich kommt jeder zweite Reykjavik-Besucher auch hierher. Mich wundert ehrlich gesagt, dass nicht jeder kommt. Das könnte am Eintrittspreis liegen, denn eines sage ich vorneweg: es wird wohl eine der teuersten Gesichtsmasken deines Lebens. So ging es mir zumindest und dennoch weiß ich, verschlägt es mich noch mal nach Island, komme ich ganz sicher zurück zur blauen Lagune.

Die Optik der blauen Lagune ist bezaubernd. Das Wasser leuchtet dir direkt beim Betreten in leuchtendem Türkisblau entgegen. Wenn du zum ersten Mal das Wasser eroberst, merkst du gleich, dass es sich hier nicht um ein klassisches Chlorschwimmbad handelt. Chlor wirst du hier übrigens vergeblich suchen.

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Statt dessen hat das Wasser eine sehr salzig-mineralische Grundbasis und enthält zudem Quarz. Diese Mineralien sorgen auch für die intensive Farbe des Wassers. Am Rand der Becken finden sich einige Positionen an denen du eine Art Schlamm nach oben befördern kannst. Diesen kannst du am Körper und vor allem im Gesicht verteilen. Neben den Mineralien und dem Quarz enthält der Schlamm zusätzlich noch Algen.

Du möchtest dir etwas besonderes gönnen? Dann kannst du auch eine Wellnessbehandlung im dortigen Spa buchen. Ich bin glücklich damit, mir den wohltuenden Schlamm selbst ins Gesicht zu schmieren und bin hinterher ganz begeistert, dass sich meine Haut wie ein Babypopo anfühlt. Kein Wunder schließlich ist der Schlamm Peeling, Creme und Frischespray zugleich.

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Übrigens: Wusstest du, dass das heiße Wasser der blauen Lagune eigentlich eine äußerst praktische Zweitverwertung ist? Eigentlich nutzt der Ort Grindavik in dessen direkter Nähe die blaue Lagune liegt, das aus der Erde strömende warme Wasser zur Gewinnung von Strom und um warmes Wasser zum Heizen zu nutzen. 2.000 Meter unter der Erde ist das Wasser noch 240 Grad warm. Zur Stromerzeugung wird Wärme abgezogen, so dass das Wasser der blauen Lagune schließlich eine Temperatur von knapp unter 40 Grad hat.

Der Nachteil:
der Eintrittspreis ist mit ab 45 Euro aufwärts nicht ganz billig. Ein Stopp lohnt sich in meinen Augen dennoch. Solltest du hierher kommen wollen, dann buche dein Ticket am Beste im Voraus. Es gibt Tage, da ist die blaue Lagune komplett ausgebucht und ein Spontanbesuch ist nicht möglich. Alle Infos zur Besuchsvorbereitung findest du direkt auf der Webseite der blauen Lagune.

Was du übrigens nicht machen solltest – vor allem, wenn du mit einem Kreuzfahrtschiff unterwegs bist – einen Besuch zu buchen, der dich nur an den Beckenrand der blauen Lagune führt. Du wirst neidvoll auf das dampfende Wasser schauen und dir wünschen, wiederzukehren, um beim nächsten Mal selbst in das verführerische Blau zu hüpfen.

Warst du schon einmal in Reykjavik? Was sind deine Tipps? Was habe ich verpasst? Was müsste ich bei einem Wiederbesuch unbedingt sehen?

Island Reykjavik Tipps Mia IZDDW

Ich freu mich über deine Tipps in den Kommentaren oder unter dem Hashtag #IZDDW auf den sozialen Kanälen. Unter diesem Hashtag #IZDDW sammelt Mia übrigens hilfreiche Tipps für ihre Tour. So erfährt sie, was sie wo es das beste Essen, die schönste Aussicht oder den angesagtesten Insiderspot gibt. Und du hast die Möglichkeit unter dem Hashtag alle Infos zu Mias Reise nachzulesen und von den Tipps der anderen zu profitieren, denn neben Reykjavik standen weitere tolle Städte wie Amsterdam, Barcelona, Berlin oder Rom auf dem Programm. Mehr Infos zu Mias Reise findest du unter www.izddw.com.

Hinweis: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Travelbook, Vodafone und Uberding für die IZDDW Kampagne. Die Tipps zu Island sowie die Island-Bilder sind alle von mir und hätten so auch in einem Beitrag ohne Kooperation stehen können.

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Hallo, ich bin Tanja! Reisen inspiriert und macht mich unsagbar glücklich. Meine besten Reiseglückstipps sammle ich für dich: traumhafte Reiseziele, alles zur Reisevorbereitung sowie Reisetipps meine bereisten Ziele. Mehr über meine Lieblingstexte und -ziele verrate ich dir auf meiner "Über mich"-Seite. Ich freue mich, wenn du gefallen an mir und meinen Texten findest und mir folgst.

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