Begeisterung – warum du sie zum glücklich sein brauchst

Begeiterung lass dich begeistern

Optisch gesehen ist Begeisterung ein seltsames Wort. Kennst du das auch, dass du dir bei Wörtern, die Buchstabenkette ansiehst und denkst „irgendwie sieht das Wort komisch aus“. Vielleicht fühlt es sich so fremd an, weil sich unsere Kultur so oft distanziert zur Begeisterung verhält.

Ich kann ziemlich aufgedreht und euphorisch sein. Wenn mir etwas richtig gut gefällt, dann klatsche ich auch mal begeistert oder hüpfe vor Freude. Diese Begeisterung kann von meinen Mitmenschen durchaus als peinlich empfunden werden und das macht mich irgendwie traurig. Denn ganz ehrlich, ich bin ein großer Fan von Begeisterung und heute möchte die auch in dir wecken.

Du liest auf meinem Reiseblog. Damit interpretiere ich mal, dass du bestimmt auch ein Reisefan bist. So wie ich und das Reisen löst auch bei dir ganz viel Begeisterung aus. Kein Wunder, denn es gibt so viele Glücksmomente auf Reisen:

  • Dinge, die zum ersten Mal erlebst und die dich stolz zurückblicken lassen.
  • Dinge, die aufregend sind und die du meisterst.
  • Dinge, die so groß sind, dass du schon im Erleben ungläubig bist und dich die Erinnerung sprachlos macht.
  • Dinge, die uns fast betrunken vor Glück machen …

Jammerei statt Begeisterung

Auf Reisen können wir sehr begeistert sein und doch rutscht auch hier zu gerne unsere Mentalität durch: Da stehen wir in einem fremden Land und erleben einzigartige Momente und doch freuen wir uns nicht ausschließlich, sondern klagen darüber, dass der Bus nicht kommt, das Wetter schlecht ist, das Essen nicht geschmeckt oder die Kassiererin uns kein Lächeln geschenkt hat.

Ich versuche immer mehr Abstand von Menschen zu gewinnen, die diese ständige Jammerhaltung haben. Ich gebe zu, dass ich auch immer mal wieder jammere, meist, weil ich Stress habe oder müde bin. Immerhin bin ich mir immer häufiger dessen bewusst und versuche mich selbst zu bremsen.

Kritik an den Begeisterungssymbolen

Ein Begeisterungs-Reiseklassiker ist das Klatschen im Flugzeug. Ich finde es ehrlich gesagt auch albern und kann nicht so recht damit was anfangen, aber ich will nicht mehr darüber lästern, denn eigentlich finde ich es schön, wenn Menschen sich über etwas freuen und ihre Freude zum Ausdruck bringen.

Vielleicht würde ich nicht klatschen, weil ich denke: Yeah, ich bin heil angekommen. Aber zumindest beim Hinflug wäre doch ein guter Grund, dass jetzt ein neues Erlebnis und neues Glück ansteht. Vielleicht klatsche ich beim nächsten Flug einfach mal mit. Einfach, weil klatschen, ein positives Ding ist und geteilte Freude doch schön ist, oder?

Lesetipp: Du kennst niemanden, der gerne im Flieger klatscht? Bei Corinna von Aussteigen Bitte findest du einen richtigen Flugzeug-Klatschfan, darüber hat sie sogar schon mal geschrieben „Als das Klatschen im Flugzeug erstarb“.

Klatschen und hüpfen vor Begeisterung

Begeisterung Zitat Ungelogenne Begeisterung ist die tiefste Lebenspoesie, die unmittelbarste, reellste Glückseligkeit, die es gibt.

Ich klatsche manchmal, wenn ich richtig begeistert bin, einfach so. Zum Beispiel, wenn ich mich freue, das etwas klappt oder ich eine gute Nachricht bekomme. Dafür werde ich dann schon mal komisch angeschaut. Gesteigert wird das in eher seltenen Fällen von einem leichten Hüpfen. Ja, ich hüpfe manchmal. Gut sehr selten und ich gebe zu, meist finde ich mich dabei selbst albern, aber gleichzeitig liebe ich diese Momente, die mich vor Begeisterung zum Hüpfen bringen.

Manchmal will mich jemand bremsen, weil meine Begeisterung für Außenstehende peinlich wirkt. Manchmal lasse ich mich dann auch bremsen. Manchmal aber auch nicht, denn dann siegt die Begeisterung und das Wissen, dass es schön ist, auch mal ausgelassen seine Freude zu zeigen. Ernst sind wir sowieso viel zu schnell wieder …

Freude wirkt kindlich – unser Gesellschaftsproblem

Aber warum empfinden wir jemand, der seine Begeisterung zum Ausdruck bringt als peinlich? Vielleicht, weil wir als Erwachsene allzu oft verlernt haben, Begeisterung zu empfinden und vor allem zu zeigen.

Als Kind ist die Begeisterung normal. Die Welt wird neu entdeckt und alles was sie zu bieten hat, führt zu Begeisterung. Wer kennt das nicht, ein Kind, dessen komplettes Gesicht strahlt. Schuld daran oft, die Kleinigkeiten des Lebens. Ein gerade entdeckter Stein, eine Blume auf der Wiese oder das Knistern einer Alufolie.

Als Erwachsener schaltet unser Verstand zu schnell ein. Erlebnisse werden mit Erinnerungen verglichen und Fortschritte bewertet. Das es da schwer ist, Begeisterung zu empfinden, ist irgendwie kein Wunder.

Lasst uns Entdecker sein

Begeisterung Zitat Wo ein Begeisterter steht, da ist der Gipfel der Welt.

Im Entdecken gelingt uns die Begeisterung wohl am Leichtesten. Kein Wunder, dass wir uns mit immer neuen Reisen und Ereignissen auf Reisen versuchen zu begeistern. Zumindest unterbewusst, ist uns häufig klar, wie positiv sich begeisternde Momente anfühlen.

Die Begeisterung ist ein Superkraftstoff für unser Leben. Wenn wir etwas mit Begeisterung tun, machen wir schnell Fortschritte, sind glücklich mit uns und stecken im Idealfall sogar noch andere an. Grund genug, danach zu streben, wieder mehr Begeisterung zu empfinden. Oder?

Die Krux mit der Leidenschaft

Als Blogger begegnet mir die Begeisterung übrigens am Häufigsten im Zusammenhang mit der Aussage „Tue was du liebst und du wirst nie wieder arbeiten müssen“. Ganz ehrlich. Damit tue ich mich – obwohl ich ein Begeisterungsfan bin – dann doch schwer.

Ich liebe meinen Job und erzähle davon immer wieder. Ich liebe diesen Blog und doch glaube ich, dass Begeisterung eine besondere Wertschätzung von Momenten ist. Je mehr solcher Momente wir erleben, desto besser.

Aber gleichzeitig sollten wir auch nicht erwarten, dass das Leben morgen eine rosarote Wolke ist, auf der wir singend, klatschend und hüpfend leben.

Wenn es dir gelingt, auch in der Arbeit Begeisterung zu empfinden, dann ist das perfekt, aber setze dich davon nicht unter Druck. Begeisterung ist irgendwie auch das was du daraus machst. Sie in der Freizeit zu suchen und zu empfinden ist schon mal ein super Anfang. Und glaube mir, je leichter du dich begeistern lässt, umso mehr wird es auch Arbeitsmomente geben, die dich begeistern.

Meine Begeisterungsmomente

Begeisterung Zitat Begeisterung ist darum so schätzbar, weil sie der menschlichen Seele die Kraft einflößt, ihre schönsten Anstrengungen zu machen.

Wann hast du das letzte Mal Begeisterung empfunden? Meine besten Begeisterungsmomente der wenigen Wochen im noch jungen Jahr waren die Folgenden:

  • Der gebuchte Flug nach Kapstadt.
  • Ein tolles Zweiergespräch mit einem ganzen lieben Kompliment für mich.
  • Das Feedback auf diesen ziemlich privaten Beitrag zum Thema unerfüllter Kinderwunsch.
  • Eine Einladung auf eine Hochzeit im kleinen Kreis von einem für mich besonderen Menschen.

Egal, ob du hüpfst, klatschst, schreist oder einfach nur sprachlos begeistert bist, heute möchte ich dich daran erinnern, die Momente der Begeisterung zu suchen und zu leben. Such in dem Moment in dem etwas Tolles passiert, nicht das negative, sondern lebe einfach deine Begeisterung. Glaub‘ mir, das fühlt sich gut an und wenn du vielleicht auch sogar mal vor Begeisterung einfach so klatschst oder hüpfst, dann lass dich von niemandem ausbremsen, sondern lebe dein Glück.

Verrate mir, wofür kannst du dich begeistern? Was lässt dich, zumindest für Augenblicke, den Ernst des Lebens komplett vergessen?

Dieser Text ist Teil meines Inspirationsalphabets und steht für B wie Begeisterung. A wie Alleine ist bereits online.

20 Kommentare

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  • Hallo Tanja! :)

    Ich klatsch jetzt auch mal vor Begeisterung! :) Ein toller Beitrag! :)

    (Übrigens: So oft klatsche ich gar nicht im Flieger! ;) Aber ich finde es auch nicht peinlich! :D )

    Liebste Grüße (und danke für die Verlinkung *klatscht vor Freude*),
    Corinna

    • Hallo Corinna,

      klatsch und freu – sehr gerne. Der Artikel hat halt perfekt gepasst – dann verlinke ich immer sehr, sehr gerne.

      Und versprich mir beim nächsten Flug zu klatschen – für mich!

      Alles Liebe
      Tanja

  • Hallo Tanja,

    toller Artikel.
    Im Leben sollten wir viel öfter begeistert sein und uns an den kleinen Dingen erfreuen. Das können so viele Sachen sein, wie zum Beispiel der Moment, in dem die Mandelblüten zu blühen beginnen und sich eine Allee aus einem rosa Farbenmeer entlang der Strasse bildet oder einfach auch ein Spaziergang mit einem Kind, das sich sogar an einer Blume erfreuen kann.
    Ich habe das Glück, an einer Grundschule zu arbeiten und die Welt auch immer wieder mit Kinderaugen zu sehen, was mich wirklich begeistert. Auch in den Deutschkursen, die ich für Flüchtlinge leite, begeistert mich vieles und ich freue mich, wenn die Teilnehmer Fortschritte machen und immer mehr verstehen, genau so, wie ich mich freue, wenn ich in die leuchtenden Kinderaugen in Ghana schaue. All das sind Dinge, die mich begeistern und gleichzeitig irgendwie auch glücklich machen.

    Schmunzeln musste ich bei dem Teil vom Klatschen im Flugzeug. Irgendwie finde ich es jedes Mal komisch, wenn bei der Landung geklatscht wird. Aber viele begeistert es eben auch, da sie vielleicht Flugangst haben oder sich eben einfach freuen, gut gelandet zu sein.

    Liebe Grüße,
    Wibbi

    • Hallo Wibke,

      danke für deinen lieben Kommentar.

      Mandelblüten sind großartig – überhaupt der Frühling zeigt uns doch wieder wie einfach das Glück sein kann …

      Lehrer von so jungen Kids stelle ich mir sehr spannend vor. Die letzte Klasse, die ich besucht habe, war eine in Tansania, das war auch sehr aufregend. Vor allem die Kids, die einfach hochgenommen werden wollten oder mit uns in die Kamera gelacht haben. Hach, so viele Erinnerungen.

      Das Landeklatschen ist echt so eine Sache, ich machs ja auch eigentlich nie, aber seit ich den Beitrag geschrieben habe, möchte ich es mal machen. Ich hab schon eine Kandidatin im Kopf mit der ich das umsetze … und unser Flug ist schon gebucht :-)

      Alles Liebe
      Tanja

  • Hallo liebe Tanja,
    ach, ich mag diese Beitäge von dir so gerne! Fast mehr als die Reiseberichte, denn du reist einfach so viel mehr als ich (und mich hat das Fernweh bisher nicht gepackt – das ist also etwas, wovon ich mich in Zukunft vielleicht mal mehr begeistern lassen könnte ;) )!

    Ich sehe es übrigens absolut so wie du, dass wir viel zu oft nur über das Negative sprechen. Ich selbst habe darüber letztes Jahr schon mal geschrieben. Denn mir ist – vor allem in der Mittagspause – eine echt üble Angewohnheit aller Menschen in meinem Umfeld (und ich muss mich da wohl oft mitzählen) aufgefallen: Wer jammert, hat etwas zu erzählen. Und wer das Jammern dann noch übertrumpfen kann, gewinnt. Eine absolute Negativitätsspirale! Wer die härteste Arbeit, die schlimmste Beschwerde und das traurigste Wochenende hat, gewinnt dieses „Sad-Small-Talk“-Spiel. Da wollte ich eigentlich nicht mehr mitmachen. Und doch passiert es so oft.

    Fast ist es so, als würde man ein Tabu brechen, wenn man stattdessen hocheuphorisch von schönen Dingen spricht. Die werden auch viel seltener geteilt. Eine Kollegin ist verlobt? Ich erfahre es durch ZUfall von einer anderen Kollegin – zwei Monate später. Wäre das nicht ien Ereignis zum Klatschen und Hüpfen gewesen? Ich hätte sofort mitgemacht. Stattdessen fühle ich mich durch die verheimlichte Begeisterung ausgeschlossen.

    Begeisterung nicht zu zeigen, hat also nicht nur Effekte auf einen selbst, sondern auch auf die Menschen im Umfeld. Und das ist alles wirklich traurig. Wir sind wirklich zu ernst, zu verkniffen… Du hast so Recht und ich bin so froh, dass nicht nur ich das so sehe!

    Ich hoffe, dass wir beide – und ganz viele weitere, die das hier lesen – wieder mehr Begeisterung in ihren Alltag mitbringen und damit andere anstecken. Wie viel schöner wäre dadurch jeder Tag?

    Alles Liebe!
    Julia

    • Hallo liebste Julia,

      bei deinen Worten werde ich ja ganz rot! Ich wäre übrigens manchmal ganz froh, wenn ich nicht so mega viel Fernweh hätte, aber irrwitzerweise ist es mit dem Blog wirklich weniger geworden, auch wenn das wohl nicht so recht Sinn ergibt.

      Jammern in der Mittagspause kenne ich übrigens auch. Ich versuche das dann zu meiden und gehe eigentlich meist mit jenen Essen, die das nicht tun (bzw. selten mal ist es ja schon OK). Gleichzeitig ist es leider so, dass nur der gewinnen kann, der das Jammer-Spiel lebt. Wehe du hast Spaß auf der Arbeit, das kann nicht jeder verstehen …

      Ich freu mich so, dass du meine Gedanken teilst. Und hoffe, dass wir viele anstecken. Das wäre wirklich wunderschön!

      Dicke Umarmung aus Karlsruhe,
      Tanja

      PS: Das Bild, das ich am meisten von dir sehe, ist das Lächeln mit dem Produkteglas. Ich habe selten jemand gesehen, der sich so schön gefreut hat. Auch so ein Begeisterungsding :-)

  • YAY! Ich glaube das Rumhüpfen und Klatschen käme jetzt gerade im Büro etwas komisch, aber in Gedanken habe ich soeben das ganze Programm abgespult :D
    Ich gehe voll mit dir mit…ich bin auch so ein Kandidat, der Begeisterung und Freude offen und überschwänglich zur Schau trägt – das mag ich persönlich auch bei anderen Menschen. :) Nur im Arbeitsalltag geht das doch manchmal etwas unter, finde ich…

    Mich hat zuletzt übrigens, neben meinem ebenfalls gebuchten Flug (yippiiee!), mal wieder mein 2-jähriger Neffe begeistert als wir zusammen ein paar Yoga-Figuren gemacht haben und er tierisch Spaß dabei hatte ;)

    Liebste Grüße <3
    Mandy

    • Hach Mandy,

      danke! Ich freu mich schon, wenn wir uns mal wieder sehen und dann hüpfen wir einfach eine Runde! Da reicht mir dann schon die Freude, dich wiederzusehen :-)

      Glückwunsch zu deinem gebuchten Flug, das ist ja mega. Reisen sind einfach großartig und zu deinem Neffen, von Kindern können wir so viel über Begeisterung lernen, das sollten wir genießen, wenn wir die Chance auf kleine Menschen haben :-)

      Alles Liebe
      Tanja

  • Hach Tanja, wieder mal so ein Artikel, wo ich seufze und mit dem Kopf nicke.
    Ich finde ebenfalls, dass sich die meisten Menschen viel zu wenig begeistern lassen. Bei mir genügen dafür oft Kleinigkeiten. Manchmal begeistert mich schon ein einfacher zwitschernder Vogel oder ein schön verfärbter Himmel. Bei dem Thema Klatschen musste ich grinsen. Wenn ich über irgendetwas total aus dem Häuschen bin, klatsche ich ebenfalls und springe herum wie ein Flummiball. Wie oft habe ich dafür schon ein Augenverdrehen geerntet – aber meist mit einem zusätzlichen Grinsen im Gesicht. Denn Begeisterung ist auch irgendwie ansteckend, oder nicht? Ich wünsche dir weiterhin ganz viele tolle, begeisternde Momente!

    Liebe Grüße,
    Tanja

    • Hallo Tanja,

      das freut mich ganz arg, dass du das auch so siehst. Kleinigkeiten sind etwas total schönes. Wir haben eine Hollywoodschaukel, wenn ich darauf sitze und mir die Sonne ins Gesicht scheint, dann brauche ich eigentlich nichts mehr. Das allein kann schon für das perfekte Glück reichen :-)

      Begeisterung ist definitiv ansteckend, umso schöner zu lesen, dass es hier einige Begeisterungsfans zu geben scheint!

      Liebe Grüße
      Tanja

  • Wer nicht vor Freude auf und ab hüpft, der verpasst doch schon die erste Runde Spaß?
    Ich bin vollkommen bei dir und finde Begeisterung und Vorfreude muss man fühlen. Auch wenn man hinterher dann vielleicht enttäuscht wird, weil das Wetter an genau dem Tag, an dem man was tolles unternehmen wollte schlecht ist, hat man sich dennoch richtig dafür gefreut. Begeisterung braucht es auch um Dinge anzugehen und umzusetzen. Ich weiß ja, mit wie viel Liebe und eben Begeisterung du deinen Job machst. Du schaffst dann alles auch eben wegen deiner Begeisterung. Ich mag dich total, wenn du vor Freude über das ganze Gesicht strahlst und hüpfst. Das reißt mit!

    Auf ein Schnitzel meine Liebe :-*

    • Hach Chrissy, ich brauch schon wieder Schnitzel mit dir :-) Ich lock dich auch mit begeisterungsfähigem Schnitzel-Lächeln :)

      Danke für die lieben Worte und mit zauberhaften Menschen wie dir – gelingt Begeisterung selbst an nicht so guten Tagen!

      Drücker
      Tanja

  • Hallo Tanja,
    ich mag deine persönlichen Beiträge sehr gerne.
    In Österreich und Deutschland sind ja leider wirklich viele „Raunzer“ wie wir sie nennen. Leute die sich einfach über alles beschweren und immer einen Grund zum Nörgeln suchen. Wirklich traurig eigentlich, wenn man bedenkt, wie gut es uns doch geht. Leider lasst man sich da aber auch hier und da mitreißen.
    Beim Lesen deines Beitrages ist mir aufgefallen, dass mich auch nur schwer Dinge begeistern. Ich muss unbedingt wieder daran arbeiten. Begeisterungsfähigkeit ist schließlich eine wunderschöne Eigenschaft
    Alles Liebe
    Jules
    http://www.mabelicious.com

    • Hallo Jules,

      oh, das ist aber ein lieber Kommentar. Dankeschön!

      Yoah, das mit den Raunzern kenne ich zu gut. So schade, weil man sich ja leider von beidem mitreißen lässt. Wir sind halt Herdentiere. Umso schöner, wenn ich heute mal zur Begeisterung mitreißen konnte!

      Auf viele begeisternde Momente!

      Alles Liebe
      Tanja

  • Hallo liebe Tanja,

    ach wie ich es liebe, das Gefühl von Begeisterung. Ich spüre es zum Beispiel:

    * sobald das Flugzeug zum Starten ansetzt (und vor allem auch beim Landen, denn ich bin ja ein bisschen geplagt von Flugangst).
    * wenn ich einen neuen Reiseführer kaufe, denn das bedeutet, dass es bald wieder losgeht!
    * nachdem ich ein wichtiges Projekt abgeschlossen habe.
    * wenn ich weiß, dass ich einen Tag nur für mich habe und tun und lassen kann, was ICH möchte.

    Danke, dass du mich darüber mal wieder nachdenken hast lassen – das tut gut!

    Liebe Grüße,
    Kathi

    • Hallo Kathi,

      yeah, vielleicht brauchen wir einen Begeisterungsclub :-)

      Die Begeisterungsgefühle (bis auf den Teil mit der leichten Flugangst) kann ich alle richtig gut nachvollziehen. Vor allem den Tag für sich zu haben, das ist sooo großartig. :-)

      Danke für deinen Kommentar und wie schön, dass das darüber nachdenken sich gut für dich angefühlt hat. Ich machs auch zu selten, dabei ist es ganz toll!

      Alles Liebe
      Tanja

  • Das letzte mal begeistert war ich vorgestern.

    Ich überquerte die Gleise bei uns am Bahnhof über den überdachten Steg und sah in die Ferne. Dorthin wo sich die Gleise in den Hügeln verlieren. Die Sonne hat geschienen – und plötzlich war da der Gedanke: Ich fahr mit dem Zug ans Nordkap!

    Ich fing an zu grinsen und mein Schritt wurde beschwingt. Ich hätte tanzen können. Ich habe wieder ein Traum-Reiseziel. Ich hopse immer noch in der Gegend rum, wenn ich nur daran denke. Yappadappadu!

    • Yeah, Vorgestern ist sehr gut!

      Mit dem Zug ans Nordkap muss mega sein. Ich wünsch dir megaviel Vorfreude und ein fröhliches hüpf-hüpf-hurra von mir :-)

      Alles Liebe
      Tanja

  • Ich klatsche auch oft in die Hände, wenn mir etwas gefällt oder eine Situation komisch oder unerwartet ist. Ich habe mir noch nie darüber Gedanken gemacht, ob mich andere dabei „kindisch“ finden ? Na ja, ist ja eigentlich auch egal. Ich liebe es, begeistert zu sein, und bin auch leicht für etwas zu begeistern. Das gibt mir dann Antrieb und Motivation.
    Tanja, ich lese Deine Artikel immer sehr gerne, gerade weil sie so echt sind.
    Liebe Grüsse,
    Martina

    • Hallo Martina,

      oh wie lieb! Ich wurde schon ermahnt, vielleicht bin ich deshalb so aufmerksam in dem Punkt, dass man mich für kindisch hält.

      Danke, dass du das mit den Artikeln geschrieben hast. Das freut mich riesig. Gerade das ist es auch, was mir hier am Blog so Spaß macht! Schön, dass es lesenderweise dann auch so empfunden wird!

      Liebe Grüße
      Tanja

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