Melk in Österreich: Bilderflausch aus der Wachau

Melk in Österreich: ein Abschnitt im Klostergarten in Melk

Am Ende der Wachau liegt das Wachau-Städtchen Melk in Österreich. Es ist der letzte Landstopp auf meiner einwöchigen Donau Klassikerfahrt der A-ROSA Riva. Noch einmal heißt es für mich von Board zu gehen und die Gegend zu erkunden. Dabei habe ich vor allem ein Ziel, das Benediktinerkloster der Stadt Melk, das majestätisch auf einem kleinen Hügel über der Stadt thront. Rund eineinhalb Kilometer sind es bis zum Stift, meinem Hauptziel für diesen Landausflug.

Doch als wir um 12 Uhr anlegen und auf dem geteerten Weg in der prallen Sonne anfangen zu laufen, möchte ich am liebsten auf das Schiff zurück. In der Mittagshitze an diesem 30 Grad warmen Tag ist mir jeder Schritt zu viel. Doch kneifen ist nicht, ich möchte dir ja einen vollständigen Reisebericht liefern.

Auf der A-ROSA Riva bei der Flusskreuzfahrt Donau Einfahrt in Melk

Schließlich ist mir das Glück hold und es passiert, womit ich nicht gerechnet habe: Ein Minibus für zwölf Gäste fährt vor. Der Minibus kommt stündlich und schaut, ob Menschen von den Schiffen in die Stadt wollen. Endlich wieder mal ein Touri-Mini-Transport für mich. Ich steige happy ein, bezahle die sieben Euro für Hin- und Rückfahrt und bin dankbar, nicht selbst laufen zu müssen. Der Bus ist ganz schnell voll und muss sogar Passagiere zurück lassen, die gerne mitgefahren wären. Wir zuckeln los und ich genieße die Fahrt, die zuerst in die Stadt und dann hinauf zum Kloster von Melk führt.

A-ROSA Riva Flusskreuzfahrt Donau Stopp in Melk

Minibus in Melk

Tipp: Du fährst mit der A-ROSA in einer größeren Gruppe und möchtest für das Kloster keinen Eintritt zahlen, weil dir ein grober Überblick reicht? Dann könntest du statt dem Ausflug auf der A-ROSA die Fahrt mit dem Minibus vorab beim Anbieter reservieren und dir so dein Plätzchen sichern. Da der Bus nur zwölf Personen fasst, wird er nicht sehr von seinen Besitzern beworben und auch nicht von den Schiffen als Ausflug angeboten.

A-ROSA Riva Flusskreuzfahrt Donau Stopp in Melk

Das Kloster in Melk

A-ROSA Riva Flusskreuzfahrt Donau Stopp in Melk

A-ROSA Riva Flusskreuzfahrt Donau Stopp in Melk

Als ich am 40 Meter hoch über der Stadt Melk gelegenen Kloster ankomme ist es sehr ruhig. Lediglich ein paar Hochzeitsgäste laufen an mir vorbei. Ich schaue mir die Anlage des komplett sanierten und wiederaufgebauten Klosters an. Auf die Bezahlbereiche verzichte ich allerdings, obwohl ich es bedauerlich finde, so auch auf den Besuch des Schlossgartens verzichten zu müssen.

A-ROSA Riva Flusskreuzfahrt Donau Stopp in Melk

Gut zu Wissen: Der Klosterfelsen findet schon im 10. Jahrhundert geschichtliche Eintragungen. Er liegt ideal geschützt zwischen den beiden Flüssen Melk und Pielach, die in die Donau fließen. Die heutige Klosteranlage stammt aus dem 18. Jahrhundert und beeindruckt schon von weitem mit der 250 Meter langen Südfassade. Berühmt ist das Stift für seine Stiftskirche und ihre prunkvolle Innenausstattung, die auch ohne Eintritt besichtigt werden kann. Außerdem berühmt: die Bibliothek, der Kaisertrakt sowie der Marmorsaal.

A-ROSA Riva Flusskreuzfahrt Donau Stopp in Melk

A-ROSA Riva Flusskreuzfahrt Donau Stopp in Melk

Die Stadt Melk

A-ROSA Riva Flusskreuzfahrt Donau Stopp in Melk

Melk ist klein und was ich sehe wirkt auf mich sehr touristisch. Ich muss gestehen, mein Städtchen ist es nicht, es ist ein schöner kleiner Aufenthalt, aber ich freue mich auch, einen Kaffee mit Blick auf die Donau auf dem mir mittlerweile sehr lieb gewonnen Sonnendeck der A-ROSA zu trinken. Vom Kloster führt mich mein Weg zurück zum Schiff durch eine verkehrsberuhigte Fußgängerzone zum Marktplatz. Auf dem Weg fotografiere ein paar der alten Häuser, die ihren Ursprung teils im 15. und 16. Jahrhundert haben, und mein Eindruck vom Touristädtchen verfestigt sich immer mehr.

A-ROSA Riva Flusskreuzfahrt Donau Stopp in Melk

Also spare ich mir das Einkehren in Melk. Auch das shoppen eines der für die Region typischen Marillenprodukte wie Schnaps, Likör oder Marmelade lasse ich bleiben und suche am Marktplatz den Halt meines Minibusses. Während ich das Foto mit den Abfahrtszeiten auf meinem Handy suche, kommt der Minibus samt Fahrerin an meinem Freund und mir vorbei. Sie habe uns schon oben am Kloster gesucht und möchte Wissen, wann wir zurück wollen. „Gleich“, verkünden mein Freund und ich einstimmig. Wir warten noch kurz auf zwei weitere Gäste, die eigentlich auch nur kurz bleiben wollten, und dann geht es für uns zurück aufs Schiff.

A-ROSA Riva Flusskreuzfahrt Donau Stopp in Melk

A-ROSA Riva Flusskreuzfahrt Donau Stopp in Melk

Wer zurück läuft kann bei der Fußgängerbrücke noch ein schönes Bild des Klosters machen und sieht die Pestsäule, die an die Geschichte der Stadt erinnert. Ich genieße den Anblick beim Vorbeifahren und verzichte auf einen Fotomarsch. Zu sehr lockt es mich, noch ein bisschen bei meiner Flusskreuzfahrt zu entspannen.

Melk-Bilderflausch: eine Überraschung

A-ROSA Riva Flusskreuzfahrt Donau Stopp in Melk

Im Nachgang der Reise setzt bei mir die große Melk-Verwunderung ein. Bbeim Blättern durch meine unzähligen Reisebilder, muss ich feststellen, dass mir die in Melk festgehaltenen Momente eigentlich am Besten gefallen. Obwohl ich in Melk eher kurz an Land war, weil ich es sehr touristisch empfand, haben die dort entstandenen Fotos genau die Farb-Anmutung und den Stil, der mir aktuell besonders gut gefällt. Vor allem die Bilder rund um das Stift sowie den Garten des Stifts gefallen mir richtig gut.

Warst du schon einmal in Melk oder steht es auf deiner Reiseliste? Und ging es dir am Ende einer Reise auch schon mal so, dass du nachträglich beeindruckter warst, als während dessen?

Vielen Dank an A-ROSA für die Unterstützung bei der Donau Klassiker Reise. Meine Meinung bleibt davon unberührt. Diverse Kosten habe ich selbst bezahlt und keine Bezahlung oder Bedingungen für die Berichterstattung erhalten.   

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